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Zitate zum Thema Mobilfunk
Anmerkung: Einige der Zitate stammen aus der umfassenden Sammlung, erstellt von der Baubiologie Maes. Auf dem folgenden Link können Sie sich die integralen Zitatsammlungen zu Mobilfunk und Basisstationen herunterladen: www.maes.de
- Umwelteinfluss
“Ich habe keinen Zweifel daran, dass das derzeit größte Element der Umweltverschmutzung, selbst ernsthafter als die globale Klimaerwärmung und die chemische Verschmutzung, ... durch die Vermehrung elektromagnetischer Felder dargestellt wird.”
Robert O. Becker, M.D., Experte auf dem Gebiet der Energiemedizin, lehrte am Upstate Medical Center der State University of New York und am Medical Center der Louisiana State University.
"I have no doubt in my mind that, at the present time, the greatest polluting element in the earth's environment... more serious even than global climate change and chemical pollution... is the proliferation of electromagnetic fields." Robert O. Becker, M.D.
"Der vom Menschen verursachte 'Elektrosmog' ist eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Die elektromagnetische Verschmutzung ist insofern ganz besonders heimtückisch, als sie sich der Erkennbarkeit unserer Sinne entzieht, was eher eine sorglose Herangehensweise in Bezug auf den eigenen Schutz fördert."
"Bereits verfügbare Hinweise darauf, dass die Technologie möglicherweise nicht gerade sicher ist, wurden und werden sowohl von der Industrie als auch von nationalen und internationalen Kontrollbehörden beflissen ignoriert."
"Die Besorgnis der Öffentlichkeit ist nicht unbegründet und die Ironie der gegenwärtigen Situation in Bezug auf Mobiltelefone und Basisstationen besteht darin, dass die aktuellen Sicherheitsrichtlinien elektronischen Instrumenten mehr Schutz bieten als dem Menschen."
"Man darf wahrscheinlich mit Fug und Recht sagen, dass, träfe ein neues Medikament oder Lebensmittel auf den selben Mangel an Konsens und gleich starke Bedenken, es niemals zugelassen würde."
Auszüge aus einer 36-Seiten-Veröffentlichtung des Europäischen Parlamentes in Luxemburg, Wissenschafts-Direktion, Experten-Kommission STOA: Bewertung Wissenschaftlicher und Technologischer Optionen, PE Nr. 297.574 (März 2001)
- Elektrosensibilität
"Ich reagiere auf Mikrowellen. Meine Sensibilität geht so weit, dass mich sogar Handys in der Umgebung von etwa vier Metern tangieren. Ich habe verschiedene Tests gemacht. Es gibt keinen Zweifel. Die Kopfschmerzen, die ich von der Mobilfunkstrahlung bekomme, gehen erst nach einer halben bis einer Stunde nach der Exposition wieder zurück. Zur Zeit haben wir nicht genug wissenschaftliches Beweismaterial, um eine klare Warnung auszusprechen. Aber ich verstehe jene Wissenschaftler, die bereits mahnen. Da ist Grund genug, vorsichtig zu sein."
Gro Harlem Brundtland, ehemalige Direktorin der Weltgesundheitsorganisation WHO und ehemalige norwegische Premierministerin in der Zeitung „Dagbladet“ (9. März 2002)
- Handys und Kinder
"Eltern sollten ihre Kinder von Handys fern halten"
Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in einem Interview in der Berliner Zeitung, August 2001
"Von unnötiger, häufiger und langer Handynutzung durch Kinder und Jugendliche muss dringend abgeraten werden."
Deutsche Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (Dezember 2000)
"Wer unter Sechszehnjährige zum Kauf von Mobiltelefonen ermuntert, handelt verantwortungslos."
Sir William Stewart, Leiter einer zwölfköpfigen Wissenschaftlerkommission und der weltgrößten Studie über die Sicherheit von Mobiltelefonen im Auftrag der britischen Regierung, in der Zeitung 'Daily Mail' (28.1.2002)
- Zitate allgemein
"Wir wissen sehr gut, dass gepulste Signale auf den Menschen stärker einwirken als ungepulste. Gepulste Mikrowellen greifen tief in biologische Prozesse ein."
Prof. Dr. Ross Adey, Loma-Linda-Universität, Kalifornien (im Jahre 1970, lange bevor es den gepulsten Mobilfunk gab)
“Das biologische System reagiert nicht auf die absolute Leistung, sondern auf die Leistungsänderung pro Zeit.”
Dr. Lebrecht von Klitzing, 18.9.1999
"Ein Beispiel menschlicher Verwundbarkeit gegenüber den elektromagnetischen Einflüssen ist die Möglichkeit, durch einen mit 15 Hz getakteten Stroboskopblitz spontan epileptische Anfälle auszulösen. Dabei ist es nicht die Menge der vom Licht absorbierten Energie (thermischer Effekt), es ist vielmehr die dem Gehirn durch das fortwährende und regelmäßige Blitzen (Pulsen) auf einer Frequenz übermittelte Information (nichtthermischer Effekt), die den Anfall verursacht. Diese erkennt das Gehirn, weil sie der gehirneigenen Frequenz entspricht oder sehr ähnlich ist."
Prof. Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik, University of Warwick (2001)
"Es gibt gewichtige Hinweise auf Schäden durch die Mobilfunkstrahlung. Ich halte es für sorglos, wenn man an den bestehenden Grenzwerten festhält. Die zuständigen Behörden werden von uns dringend aufgefordert, sich mit den wissenschaftlichen Ergebnissen, und es handelt sich um zahlreiche seriöse Forschungen, das sei deutlich betont, auseinanderzusetzen."
Prof. Dr. Heyo Eckel, Bundesärztekammer (August 2000)
"Regierung und Industrie haben versichert, Mobilfunk wäre völlig ungefährlich. Es gibt eine große Zahl wissenschaftlicher Ergebnisse, die das widerlegen. Wir haben Forschungsergebnisse zusammengestellt, die von Regierungen und der Industrie finanziert wurden und die belegen, dass die Strahlung unter anderem folgende Effekte verursacht: Veränderungen von Hirnaktivität und Reaktionszeit, des Herz- und Kreislaufsystems, Kalzium-Ionenflusses und Zentralnervensystems; Reduktion der Produktion von TSH-Hormonen, der REM-Schlafphasen, Spermienzahl bei Ratten, Zell-Proliferationsrate und des Hormons Melatonin; Erhöhung der Hirntumorrate, Augentumorrate, Chromosomen-Aberration, DNS-Synthese, Krebsrate bei Mäusen und Embryonen-Mortalität bei Küken, von Stresshormonen, DNS-Strangbrüchen, des Hörstammhirn-Respons und Tumor-Nekrosis-Faktors bei Mäusen; die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke und Veränderungen der Genaktivität; Störung von empfindlichen technischen Geräten wie Herzschrittmachern; Schlafstörung, Müdigkeit, Schwindel, Blutdruckerhöhung, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisverlust, Kopfschmerzen, Unwohlsein; Verhaltensstörungen, Verwerfen, Konjunktivitis, Milchleistungsabfall und Fruchtbarkeitsstörungen bei Rindern."
"Die Beweislage ist überwältigend, dass elektromagnetische Strahlen gentoxisch sind, dass sie zelluläre Ionen, Neurotransmitter und Neurohormone verändern, mit den Hirn- und Herzsignalen interferieren und Krebs erzeugen. Da Hirn, Herz und Zellen intern elektromagnetische Signale für ihre eigene Regulation und Steuerung nutzen, einschließlich derer, die im EEG, EKG veranschaulicht werden, sind sie auch für elektromagnetische Signale von außen sehr sensibel, die als Störsignale wirken. Insofern sind diese biologischen und Gesundheitseffekte verständlich."
Prof. Dr. Neil Cherry, Lincoln University Neuseeland, mehrere Auszüge aus seinen Stellungnahmen zum Thema Mobilfunk im Auftrag der Regierung Neuseelands, mehrfach international veröffentlicht und unter anderem vorgetragen vor dem Europa-Parlament in Brüssel (Oktober 1999, Januar 2000, Mai und Juni 2000)
"Wir beobachten in den letzten Jahren einen dramatischen Anstieg chronischer und schwerer Erkrankungen, insbesondere Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivität), Blutdruckentgleisungen (die medikamentös immer schwerer zu beeinflussen sind), Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und Schlaganfälle immer jüngerer Menschen, hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer), Epilepsie und Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore. Wir beobachten ein immer zahlreicheres Auftreten von oft als psychosomatisch fehlgedeuteten Störungen wie Migräne und Kopfschmerzen, chronische Erschöpfung, innere Unruhe, Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit, Ohrgeräusche, Infektanfälligkeit, Nerven- und Weichteilschmerzen, um nur die auffälligsten Symptome zu nennen. Wir sehen immer häufiger einen deutlichen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und dem Beginn einer Funkbelastung, z.B. in Form der Installation einer Mobilfunkanlage im näheren Umkreis, intensiven Handybenutzung oder Anschaffung eines Schnurlostelefones nach DECT-Standard im eigenen Haus oder in der Nachbarschaft."
"Wir fordern die Überarbeitung des DECT-Standards für Schnurlostelefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensität zu reduzieren und auf die tatsächliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die biologisch besonders kritische Pulsung zu vermeiden."
Auszug aus dem 'Freiburger Appell', initiiert und verabschiedet von über 100 Ärzten und der Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin IGUMED, unterstützt von Wissenschaftlern, Verbänden, Instituten und Baubiologen (20. Oktober 2002)
"Offenbar bedarf es erst einer mittleren gesundheitlichen Katastrophe, ehe der Staat seine Vorsorgepflicht wahrnimmt und die Risiken auf gesetzlichem Wege minimiert. Bislang haben die Gewinninteressen der Industrie Vorrang. Es ist nur eine Frage der Zeit und der individuellen Kondition, ob und wann wir dadurch krank werden."
Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizin-Physiker der Universität Lübeck, im Interview mit der Zeitschrift BIO (Ausgabe 3/2002) zum Thema Mobilfunk und DECT-Schnurlose
"Man sollte die Mobilfunktechnik ändern, damit biologische Reaktionen durch gepulste Strahlung nicht stattfinden können. Es ginge auch ohne Pulsung."
Prof. Dr. Peter Semm, Universität Frankfurt, ehemaliger Forscher im Auftrag der Telekom (1998)
"In der Sprache der Nachrichtentechnik darf man Nervenleitbahnen als digitale Übertragungskanäle ansehen. Sie sind die Fernmeldestromkreise des Organismus. Dabei vollzieht sich die Informationsübermittlung durch Impulse. Meist wird eine Pulsfrequenz von 1000 Hz nicht überschritten."
RWE-Arbeitsinformation, Dr.-Ing. Rolf Hotopp (1984)
"Die Frequenz, mit der Zellen kommunizieren, liegt zwischen 10 und 1000 Hertz."
Mannheimer Elektrizitätswerk MVV in 'Mensch und Elektrizität' (1997)
(---> Die Pulsfrequenz eines Handys ist 217 Hz, einer Mobilfunk-Basisstation (D- und E-Netz) 217 bis 1736 Hz und die von DECT-Schnurlostelefonen 100 Hz, sie liegen also in diesem biologisch relevanten Bereich.)
"Ein Telefonat von zwei Minuten spiegelt sich eine Woche lang in veränderten Gehirnströmen des Nutzers wieder. Wir wissen heute, dass selbst eine einzige Exposition zu DNA-Schäden an Gehirnzellen führt."
Robert C. Kane, Ingenieur der US-Mobilfunkindustrie (Motorola), beteiligt an der Entwicklung von Handys, in seinem Buch 'Cellular Telephone Russian Roulette'
"Das wichtigste Ergebnis unserer Studie ist, dass sich die Lymphknotenkrebsrate bei Mäusen mehr als verdoppelte, nachdem die Tiere neun Monate lang zweimal täglich nur eine halbe Stunde mit gepulsten elektromagnetischen Handywellen bestrahlt wurden. Es ist offensichtlich, dass die Telefonindustrie nicht erfreut war über unsere Ergebnisse, weil sie zeigten, dass es Gesundheitsrisiken gibt."
Dr. Michael Repacholi, WHO-Beauftragter für elektromagnetische Felder, zu seiner Forschung im Auftrag der australischen Telekom (Telstra), 'Focus-TV' (25. Mai 1997)
"Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, das bei Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie das Bundesamt für Strahlenschutz, die Handyhersteller und Mobilfunkindustrie, das werde beim Menschen schon nicht auftreten."
Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche Hochschule Hannover, zur Repacholi-Studie in der 'Süddeutschen Zeitung' (22. Mai 1997)
"Angesichts der Vielzahl wissenschaftlicher Befunde kann man weder das Krebsrisiko noch verschiedene andere biologische Effekte einfach abtun."
Umweltausschuss des EU-Parlaments (2000)
"Zweifelsfrei verstanden haben wir beim Funk nur die thermische Wirkung, und nur auf dieser Basis können wir derzeit Grenzwerte festlegen. Es gibt darüber hinaus Hinweise auf krebsfördernde Wirkungen und Störungen an der Zellmembran."
ICNIRP-Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Bernhardt zur Elektrosmogverordnung (1998)
"Keine Normungsbehörde hat Grenzwerte mit dem Ziel erlassen, vor langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen, wie einem möglichen Krebsrisiko, zu schützen."
Weltgesundheitsorganisation WHO zum Thema 'Verordnung zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern' (Oktober 1999)
"Seit 30, 40 Jahren bis zum heutigen Tag ist man der Meinung, dass elektromagnetische Felder die DNA, das heißt die Gene, das Genom, nicht schädigen können. Unsere Ergebnisse widersprechen dem."
Prof. Franz Adlkofer, Koordinator des REFLEX Projekts, in “Handys - Die Gefahr der Strahlen”, SWR, 2004
“ ... Schlussfolgernd muss man festhalten, dass diese Normen nur die thermischen Effekte auf den menschlichen Körper berücksichtigen“
Der luxemburgische Premier- und Arbeitsminister Jean-Claude Juncker in Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zur Vornorm ENV50166-2 (identisch mit der heutigen EU-Ratsempfehlung vom 12.Juli 1999 sowie der ICNIRP Empfehlung) am 8.April 1999
„ Nachteilige Auswirkungen wurden bei Personen festgestellt, welche Strahlungen starker Intensität ausgesetzt waren und man verfügt über fundierte Indizien schädlicher Effekte, verursacht durch Strahlungen schwacher Intensität. Außerdem können Effekte auftreten bei sehr schwachen Intensitäten der elektromagnetischen Felder welche auf Zellresonanz-Effekte zurückzuführen sind.
Biologische Effekte bedingt durch schwache nichtionisierende Strahlung, selbst wenn die Wissenschaft noch die Bestätigung der in bestimmten Studien beschriebenen Effekte fordert, müssen ab sofort aus Vorsorgegründen beachtet werden.“
Guide d’utilisation des Arbeits- und Umweltministeriums (G 302) zur luxemburgischen Vorsorgenorm für Mobilfunk Basisstationen, Dezember 2000
„Ich sage nicht, dass es kein Problem gibt, sondern dass es keinen Beweis für ein Problem gibt.“
Dr. Luc Verschaeve, Professor an der Universität Antwerpen, Verantwortlicher des Laboratoriums für genetische Toxikologie am Flämischen Institut für technologische Forschung, Mitglied eines Expertenteams bei der EU und Vertreter Belgiens bei der WHO (Projekt CEM) auf der Pressekonferenz der beiden luxemburgischen Netzbetreiber LUXGSM (Post) und TANGO, 2.4.2003
- ... und warum empirische Beweise schwer zu erbringen sind
"Der rasche technologische Fortschritt und der ungestillte Hunger der Mobilitätsgesellschaft nach Neuerungen macht eine Risikoprüfung vor der Einführung neuer drahtloser Technologien unpraktikabel. Bei der Zulassung neuer Medikamente gelten viel strengere Maßstäbe."
Prof. Dr. Michael Repacholi, Beauftragter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Untersuchung der Gefahren von elektromagnetischer Strahlung im Februar 2003 an der EMC-Konferenz in Zürich
" In einigen Jahren dürften epidemiologische Untersuchungen an eine andere methodische Grenze stoßen, zumindest dann, wenn Mobilfunk-Basisstationen flächendeckend aufgebaut sind und ein großer Teil der Bevölkerung Mobiltelefone benutzt. Dann dürfte es nämlich schwierig sein, die für epidemiologische Untersuchungen notwendigen unbelasteten Vergleichsgruppen zu finden."
ECOLOG-Studie im Auftrag von T-Mobil (27. April 2001)
" Entsprechende Studien (Langzeitstudien) sind, wie der Sachverständige nachvollziehbar dargelegt hat, auch kaum durchführbar, da wegen der inzwischen bestehenden ubiquitären und dichten Streuung von Mobilfunk-Basisstationen eine nichtbelastete Population als Vergleichsgruppe nicht mehr auszumachen ist."
Ausfertigungsbericht im Verfügungsverfahren Bürger Oberursel/DeTeMobil (September 2000). Beim Sachverständigen der Deutschen Telekom handelte es sich um Prof. Jiry Silny (TH Aachen)
“ In einigen Jahren gibt es epidemiologisch keine Vergleichsgruppe mehr, da alle Menschen gleichermaßen grundlegend befeldet sind (Navigation, Satelliten, Kommunikation). Dann gibt es auch keinen wissenschaftlich exakten Nachweis einer Gefährdung oder Schädigung mehr.”
Dr. Ulrich Warnke, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, in “ Reizthema Mobil- und Kommunikationsfunk aus gesundheitlicher Sicht”, Dezember 2004
“ Durch epidemiologische Studien lässt sich die Zahl der Erkrankungen feststellen. Wenn es ein bundesweites Krebsregister gäbe, wäre es sicher sehr viel einfacher, entsprechende Daten auch für Studien zur Verfügung zu stellen. Doch ein solches Register gibt es nicht. Die Annahme, dass es einen Zusammenhang zwischen der Nähe zu Basisstationen und Tumorerkrankungen gibt, ist bisher wissenschaftlich nicht belegbar.”
Olaf Schulz, Biologe beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Bereich “Nichtionisierende Strahlung” in einem Interview in “ bild der wissenschaft “ 1/2002
- Schuld an mangelnder Vorsorge ist die liberalisierungsbesessene EU-Kommission ...
“Die EU-Kommission vertrat immer die Meinung, wir bräuchten die Liberalisierung und jeder Betreiber müsse sein eigenes Netz aufbauen, anstatt lediglich Mobilfunkdienste als solche zu definieren. Das ist die große Kritik, die ich immer noch an der Liberalisierung im Telekommunikationsbereich ausübe, aber da hat sich eine Majorität von Ländern durchgesetzt und die EU-Kommission besitzt in diesem Bereich sehr viel Macht, das sieht sie heute noch so.“
„Ich habe die Diskussion mehrmals im EU-Rat für Telekommunikation geführt, und darauf hingewiesen, dass wir nicht das einzige Land sind, welches Diskussionen mit seinen Bürgern (bezügl. der Gesundheitsproblematik) führt. Es wäre wichtig, die EU-Kommission würde sich hier zu Wort melden, und man hat mir geantwortet: „ Die EU-Kommission hat sich zu Wort gemeldet indem sie die Ratsempfehlung (vom 12. Juli 1999) von 41 V/m herausgegeben hat. ... Luxemburg macht einen riesigen Fehler und verstößt gegen europäisches Gemeinschaftsrecht, wenn es seine Norm tiefer ansetzt als die EU-Ratsempfehlung”.. Das ist der einzige Grund, weshalb wir die Vorsorgenorm von 3 V/m noch nicht in die luxemburgische Gesetzgebung übernommen haben, sondern diese nur als Verwaltungsvorschrift erlassen haben ... “
François Biltgen, delegierter Minsiter für Telekommunikation anlässlich der Debatte über den sektoriellen Leitplan ( 13.5.2004)
- Brisant-skurril-Polemisches zum Thema Mobilfunk
“Vorsorgemaßnahmen sind ..... sinnlos, ja kontraproduktiv, da sie die Angst in der Bevölkerung eher schüren als vermindern”
Auszug aus dem Mobilfunkseminar, organisiert von der EU-Kommission in Zusammenarbeit mit der Mobilfunkindustrie, 23. - 24. September 2004, Brüssel (nach Prof. Franz Adelkofer, Leiter des 3,2 €uro teuren REFLEX-Projekts der EU)
"Es ist zu früh, um anzunehmen, dass Handys sicher sind."
Abteilung Strahlengesundheit der US-Gesundheitsbehörde FDA in der Titelstory der Zeitschrift 'Max' zum Thema 'Machen Handys krank?' (Juni 2001)
“Die Strahlungswerte der Mobilfunknetze liegen zwar unter den Grenzwerten, aber diese Grenzwerte orientieren sich ja auch nicht an der Gesundheit.”
Prof. Günther Käs, Bundeswehrhochschule München
“Wenn einer mit dem Handy telefoniert, gehe ich mindestens 5 Meter weg,”
“Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn dort in 250 Meter Entfernung eine Mobilfunkanlage steht.”
Prof. Dr. Peter Semm, Neurobiologe, Universität Frankfurt, ehemaliger Forscher im Auftrag der Telekom am 26.1.1999 auf einem Infoabend in Frankfurt
“Früher haben wir mit dieser Mikrowellenstrahlung Geburtenkontrolle (lies Sterilisation) gemacht. Heute telefonieren wir damit. Sehr schön!”
Frau Prof. Dr. Huai Chiang, Zhejiang Universität, Hangzhou, Volksrepublik China auf der Internationalen Konferenz zur “Situierung von Mobilfunksendern” in Salzburg (A), 7.-8.Juni 2000
“Die Kommerzialisierung der Produkte der neuen Kommunikations- und Informationstechnologien, besonders der Verkauf von Mobiltelefonen, ähnelt sehr stark den Methoden, die im Drogenhandel zur Anwendung kommen. Der einzige Unterschied ist lediglich, dass dies am hellichten Tage geschieht, da der Missbrauch dieser Kategorie von Drogen gänzlich erlaubt ist.”
Dr. Pierre Boyer, Human- und Sozialwissenschaftler der Université Henri Poincaré, Nancy (Frankreich), auf der Konferenz “Die neuen Kommunikations- und Informationstechnologien: die neuen Drogen?” im Centre Hospitalier in Luxemburg, 17.10.2004
„Die aufgeregte Diskussion über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen sein.“
Wolfgang Bötsch, bundesdeutscher Minister für Post und Telekommunikation, 1994
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