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Elektrosmogmessung in einem Linienbus: Bis zu 17,1 V/m Feldstärke auf dem Nachbarsitz
Quelle: Informationszentrum gegen Mobilfunk izgmf
Handytelefonate in öffentlichen Verkehrsmitteln sind heutzutage gang und gäbe, obwohl die meisten wissen, dass innerhalb metallischer Fahrgastzellen wegen der Reflexionswirkung mit einer stärkeren Elektrosmogbelastung gerechnet werden muss.
Doch wie stark ist die Belastung wirklich und wie ist die Verteilung des Elektrosmogs in einem Bus, wenn dort mehrere Passagiere gleichzeitig telefonieren? Das izgmf ist diesen Fragen nachgegangen und hat dazu ein Messprojekt organisiert, das zum Teil überraschende Erkenntnisse hervorgebracht hat.
Die komplette 16-seitige Dokumentation des Messprojekts inklusive aller Messwerte und deren Auswertung in Form von Diagrammen liegt als Messprojekt Linienbus Abschlussbericht (PDF, 2,01 MByte) zum Download bereit. Auf Seite 11 findet sich dort auch eine Zusammenfassung mit Schlussfolgerungen. Eine Bildergalerie des Projekts haben wir hier hinterlegt.
Das Messprojekt beantwortet eine ganze Reihe von Fragen über die Problematik des Telefonierens in Autos oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu waren insgesamt drei Messreihen erforderlich. Bei der ersten und wichtigsten Messreihe wurde in einem Linienbus die elektromagnetische Feldbelastung an allen 32 Sitzplätzen gemessen. Als Feldquellen dienten drei Handys, die im vorderen Teil des Wagens während der Messungen mit maximaler Sendeleistung (2000 mW) betrieben wurden. Das Bild unten zeigt die Bestuhlung des Busses in der Draufsicht, die Handys befanden sich an den rot markierten Sitzen 4, 6 und 8.
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