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Kurioses - das Letzte vom Allerletzten in Sachen Mobilfunk
Mobilfunk und Unmoral:
In Luxemburg pflegt man ein solch lockeres Verhältnis zu Handys, dass selbst Inhaftierte in der Vergangenheit ihren Drogenkonsum mittels Mobilfunk regeln konnten. Lesen Sie selbst.
Drogenhandel in der Haft – der Mobilfunk macht’s möglich (eigener Beitrag, 27.12.2004)
Was wir schon immer geahnt, aber noch nie auszusprechen gewagt hatten, bekamen wir nun von berufener Seite schwarz auf weiß bestätigt: UMTS wird zur Pornografie-Technologie mutieren!!! Dies hat wohl auch damit zu tun, weil die Privatwirtschaft nichts mit UMTS anzufangen weiß.
UMTS - das Geschäft mit Pornografie wird boomen! (www.net-tribune.de, 26.10.2004)
Seit Dezember 2004 haben Mobilfunkanbieter ein echtes Problem: Eine EU-finanzierte Studie hat nachgewiesen, dass Mobilfunkstrahlung bereits ab einer Speziellen Absortionsrate von 0,3 W/kg Gewebe gentoxisch wirken kann. ( Derzeitig gültiger Maximalstrahlungswert: SAR 2 W/kg) Besonders findige Anbieter haben natürlich nicht gezögert, neue Contents anzubieten, die vorrangig, die ureigenen Triebe der Menschheit ansprechen, um eventuelle Bedenken bei Konsumenten rasch vergessen zu lassen. Knapp 3 Monate nach der Yankee Mitteilung haben wir die Bestätigung schwarz auf weiß: Mobilfunk scheint zum Medium für die Verbreitung von erotischem Content zu mutieren. Hier zu Lande geht Tango mit dem hemmungslosen Beispiel vor ...
Erotikvideos aus der Luft - Tango macht’s vor!
....und was sagt das Bistum zum Falle Luxgsm-Antenne im Kirchturm von Berdorf?
Keine Kinderpornos ab Kirchturm Fluntern! (www.gigaherz.ch)
Aussenminister Asselborn bedauert Rückstand bei UMTS!!!
P & T Generaldirektor glaubt Mobilfunkdiskussion sei nur “luxemburgisches Problem”...
In einem Anfang März erschienenen Interview legt Marcel Gross, Generaldirektor der Posties seine Sicht über die Mobilfunkproblematik dar und stellt von besorgten Bürgern geäusserte Bedenken als vorrangig “luxemburgisches Problem” dar. Wir müssen vollständigkeitshalber an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Luxemburg zum wiederholten Male von Eurostat zum EU-Spitzenreiter in Sachen Marktdurchdringung bei Mobilfunkgeräten gekürt worden ist und leiten dem zu Folge auch eine imposante Dichte an MF-Basisstationen ab, die hierzulande für die Versorgung ersterer Geräte notwendig sind. Wenn in Luxemburg, wie auch anderswo in der Welt, Ängste vor der fortwährenden Mobilfunkbestrahlung entstehen, dann vor allem weil man sich an sehr vielen Orten unseres “Ländchen” den fortwährend pulsierenden und auf recht undemokratische Art und Weise errichteten Mobilfunksendern schlicht und einfach nicht mehr entziehen kann. Dass aber kritische Auseinandersetzung mit Mobilfunk letztlich nicht nur ausschließlich mit dem luxemburgischen Wesen zu tun hat, davon kann sich jedermann (auch Herr Gross) beim europa- und weltweiten Weitertasten durch die vernetzte Front unzähliger MF-Initiativen, Verbände, Ärzteappelle, usw. überzeugen (---> siehe Links/International)
Die Mobilfunkproblematik - nur ein luxemburgisches Problem?
Luxemburgische EU-Kommissarin für Mobilfunk schiesst den Vogel ab!
Die im eigenen Lande arg in die Negativschlagzeilen geratene luxemburgische EU-Kommissarin Reding führt nichts Originelleres im Sinne, als den Tsunami-Opfern Südostasiens Handys als Allheilmittel gegen zukünftige Katastrophen anzupreisen ....
Mobiltelefone als Lebensretter (Tageblatt, 11.01.2005)
TCO-Development Test-Reihen 2004: Drei Viertel der Handys erfüllen Kriterien nicht
Würden Sie Ihrem Kind den neuesten Computerbildschirm kaufen, falls dieser der aktuellen TCO-Norm nicht entsprechen würde? Richtig! Und weshalb ist Ihnen die gleiche Überlegung beim Kauf von Handys nicht viel wert? Rund drei Viertel aller untersuchten Handys sind in den 2004-er Testreihen durchgefallen und erfüllen die TCO Norm 2001 nicht! Lesen Sie selbst auf der Webseite von TCO-Development und nutzen Sie gegebenenfalls den dort vorhandenen Protestmailer an die Hersteller.
TCO Test-Reihe für Handys Bitte auch unseren Warnhinweis beachten!
Kopfschmerzen bei Pikozellen-Anlagen
In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, schließt Arbeitsminister Biltgen nicht aus, dass Kopfschmerzen, welche des Öfteren bei Parkhausbenutzern auftreten, von Pikozellen-Mobilfunkanlagen ausgelöst werden können. Demnach würde ein Aufenthalt von einigen wenigen Sekunden in der Nachbarschaft zu einer schwach sendenden Mobilfunkantenne bereits ausreichen, um sofortige, nachteilige Auswirkungen beim Menschen festzustellen. Dass dies auch bei leistungsstarken Sendern auftreten kann, welche Tag und Nacht neben unseren Köpfen senden, scheint den ehrenwerten Herrn Biltgen, der immerhin auch für die Genehmigung derselben zuständig ist, offenbar nicht zu beeindrucken ...
Kopfschmerzen im Parkhaus (Luxemburger Wort, Datum unbekannt)
Höchste Handy-Marktdurchdringung trotz niedrigster Grenzwerte Europas
Ende 2003 wies Luxemburg (laut Bericht der EU-Komission) mit 115% die höchste Marktdurchdringung der EU bei Handygeräten auf. Und das selbst noch bei Einhaltung der “niedrigsten” Grenzwerte der EU! (3 V/M) Unser Tipp: Europaweit die Grenzwerte drastisch absenken und der Handymarkt wird florieren!
Handy-Land Luxemburg (Luxemburger Wort, Datum unbekannt)
In einem Artikel vom 9.2.2005 (auch L.W.) hat man diesen Trend bestätigt. Laut Erhebungen des Statistischen Amts der Europäischen Union betrug die Marktdurchdringung bei Handygeräten in Luxemburg Ende 2005 satte 120%. Bedenken sollte man allerdings, dass viele der erfassten Handyverträge von Arbeitnehmern der nahen Grenzregionen (F, B, und BRD) eingenommen werden. Der luxemburgische Arnbeitsmarkt ist verstärkt auf diese “Grenzgänger” angewiesen, die immerhin ein Drittel der Arbeiter in der luxemburgischen Wirtschaft darstellen. Dennoch: auch diese telefonieren tagtäglich auf den Netzen der luxemburgischen Betreiber und die Grenzwerte sind seit Ende 2000 unverändert bei 3 V/m angesetzt...
Handy-Fieber (L.W., 9.2.2005)
Das Märchen von der unbarmherzigen Konkurrenz (Teil 1):
Uns sind noch die guten, alten Zeiten in Erinnerung, als der ehemalige Tango-Tele 2 Chef Bintz sich öffentliche und werbewirksame Schlagabtäusche mit der Post vor dem grünen Tisch ablieferte. Diese Zeiten sind nun definitiv begraben und Jean-Claude Bintz ist mittlerweile nicht mehr Boss bei Tango-Tele 2, sondern setzt seinem vorigen Unternehmen an der Spitze von LuXcommunications (“Voxmobile”) mittlerweile kräftig zu! Dies macht der “neue Herr Bintz” (dixit Postdirektor Gross) mit der tatkräftigen Unterstützung des neuen Verbündeten und ehemaligen Bintz-Erzrivalen, der luxemburgischen Post.
Post und LuXcommunications gehen Zweckgemeinschaft ein (Luxemburger Wort, Datum unbekannt)
Das Märchen von der unbarmherzigen Konkurrenz (Teil 2):
Anfang Dezember 2004 ließen die Posties verkünden, dass sie beabsichtigen, die Mehrheit beim luxemburgischen Service-Provider CMD zu übernehmen. Somit kontrolliert der ehemals staatliche Monopolist die Firmen Mobilux und CMD. Darüberhinaus nutzt auch Voxmobile (LuXcommunications) das Mobilfunknetz der Post (LuxGSM). Bleibt nur noch abzuwarten, wie lange die Bintz-Firma (mit dem Wohlwollen der P&T) mit “lebenslänglichen” Gratis-Abos locken wird, denn sollte Tango, dem letzten unabhängigen Netzbetreiber, irgendwann die Puste im Preiskampf mit dem Post-Block ausgehen, so dürfte die Zeit auch für die Bintzmänner geschlagen haben ...
P&T will Mehrheit bei CMD (Luxemburger Wort, 7.12.2004)
Das Märchen von der unbarmherzigen Konkurrenz (Teil 3):
Orange Luxembourg Communications SA, die luxemburgische Tochterfirma von France Télécom, gibt seine UMTS-Lizenz nach fast drei Jahren wieder an den delegierten Telekommunikationsminister zurück, ohne auch nur einen einzigen Kunden angeworben zu haben. Somit beschränkt sich der “harte Preiskampf” auf dem luxemburgischen Mobilfunkmarkt auch weiterhin auf die Auseinandersetzung zwischen der Koalition auf dem LuxGSM-Netz und Tango...
Minister nimmt UMTS-Lizenz zurück (Luxemburger Wort 14.12.2004)
Das Paradox der Kommunikationsgesellschaft
Kommunikation ist schön, Kommunikation ist wichtig, gar lebenserhaltend, das hämmert uns die Mobilfunkwerbung gerne gebetsmühlenartig in die Köpfe ein. Nur konnte die oft von Politik und (Mobilfunk-) Industrie gleichsam hervorgezauberte Kommunikationsgesellschaft die Inflation sozialer Katastrophen wie Ehescheidungen, Drogenabhängigkeit, Selbstmorde bisher nicht verhindern. Da der Anstieg bei diesen Phänomenen auch seit Verbreitung der “fortschrittlichen” Kommunikationsmittel weiterhin anhält, und wenn gar die Weltgesundheitsorganisation feststellt, dass mehr Europäer (dort also, wo das Handy erfunden wurde) ihr Leben durch Suizid verlieren als beispielsweise im Straßenverkehr, dann denken wir, wäre endlich die Zeit gekommen, nachzuforschen, welche Auswirkungen eine zusehends oberflächliche, technologisierte Kommunikation auf die Psyche des Individuums hat.
Viele Selbstmorde in Europa (ard.de text, 13.1.2005)
Luxgsm Antenne auf großherzoglichem Schloss in Colmar-Berg
Bim Wibbelech will sich nicht mit Lannejhang anlegen (Den neie Feierkrop, satirische Wochenzeitung)
Hick-Hack um Vorsorgepolitik in Sachen Handy
Ja was denn nun, Herr Wagner? (Pefferkär, April 2001)
Das Jahr der explodierenden Handys
Das Jahr 2004 war wohl wieder ein Jahr der Ernüchterungen für die Mobilfunker. Nicht nur, dass eine undefinierbare Anzahl von Handys in Kinderzimmern in Brand gerieten, sondern auch durch die Feststellung, dass in den USA, im Land des technischen Frotschritts, lediglich 170 Nutzer auf ein Mobiltelefon zurückgreifen. Lesen Sie selbst nach in dem Artikel von silicon.de
Explodierende Handys
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